Wir haben verschiedene Unterlagen über das Thema Holz-Pirat zusammen getragen, wie zum Beispiel Baupläne, Hinweise über die VEB Yachtwerft Berlin-Köpenick, Literatur unf Fotos von anderen Piraten. Unsere Liste ist auf keinen Fall vollständig. Wir haben die Dinge unter rein persönlichen Gesichtspunkten ausgewählt und unser "Archiv" ist sicher nicht sonderlich umfangreich, allerdings sind ein paar interessante Dinge darunter. Viel Spaß beim Stöbern.
Die Zeitschrift "Die Yacht"...
...schrieb 1937 ein Preisausschreiben für den Entwurf eines Bootes aus, das robust, preiswert und optimal für den Selbstbau geeignet sein sollte. Der Konstrukteur Carl Martens entwickelt dann 1939 eine Jolle mit einer Länge von 5 und einer Breite von 1,61 Metern. Dieses Boot war mit einer Segelfläche von 10 qm und einem Gewicht von ca. 170 kg als Zweimannjolle entworfen worden. Der Entwurf gewann nicht nur das Preisausschreiben, sondern wurde am häufigsten gebaute Vollholzboot in Deutschland. Bis 1967 wurden über 3000 Holzpiraten in Deutschland und davon weit über 500 in der DDR gebaut.
Plansatz von ca. 1956
Dieses Plansatz ist von Jan Götte restauriert worden. Er hat uns freundlicherweise einen Satz Kopien zukommen lassen. Dieser Plansatz beschreibt detailliert den Bau eines Vollholz-Piraten. Der Pirat ist mit einem feststehenden Mast ausgestattet. Die meisten Angaben stimmen mit denen des DSV überein. Der Plansatz besteht aus 6 Teilen und ist sehr schön und sauber ausgearbeitet. Vielen Dank an Jan Götte.
Download der Pläne als PDF-Datei:
- PLANSATZ_DIN_A3.pdf (ca. 400 KB) - Alle Planteile auf einzelne DIN A3 Bogen
- SATZ_1.pdf (ca. 436 KB ) - Erster Teil des Plansatzes
- SATZ_2.pdf (ca. 448 KB) - Zweiter Teil des Plansatzes
Sie benötigen Adobe Acrobat Reader. Sie können das Programm bei www.adobe.de kostenlos downloaden.
Die Werft - VEB Yachtwerft Berlin-Köpenick
Leider stellt der Nachfolgbetrieb keine Segelboote mehr her. Dort werden nur noch Sportruderboote gebaut. Deshalb gibt es auch nur noch Unterlagen zu diesen Ruderbooten. Sämtlich Unterlagen, Pläne, Bücher mit den Baunummern zum Jollenbau sind irgendwo eingelagert worden - leider weiß keiner wo. Zur Zeit haben wir nur eine Anzeige, die einige Male in Segeln-Zeitschriften in Westdeutschland abgedruckt wurde.
